Urlaubsinsel Gran Canaria – eine runde Sache

 
 

Die fast runde Insel Gran Canaria hat einen Durchmesser von rund 50 Kilometer und umfasst etwa 1.560 Quadratkilometer. Knapp eine Million Menschen leben auf Gran Canaria, und weitere Millionen fliegen jährlich ein, um ihren Urlaub auf der Kanareninsel zu verbringen. Mitten im Atlantik thront sie nur rund 210 Kilometer von der Küste Südmarokkos entfernt. Der 1.949 Meter hohe Vulkan Pico de la Nieves, der einst für die Entstehung der Insel sorgte, ist mittlerweile erloschen. Das Wahrzeichen der Insel Gran Canaria ist allerdings der mit 1.813 Metern etwas niedrigere Roque Nublo.

Urlaubsinsel Gran Canaria

Bereits seit etwa 3.000 vor Christus ist Gran Canaria von Ureinwohnern besiedelt gewesen, ehe sie im 15. Jahrhundert, noch vor Teneriffa von den Spaniern erobert wurde. Damals sollen auch viele Hunde auf Gran Canaria gelebt haben, denn es heißt, dass diese der Insel ihren Namen gab. Das lateinische Wort Canis, bedeutet Hund, soll dem Namen zugrundeliegen. 

Nach Fuerteventura ist Gran Canaria die drittgrößte Insel und Sitz der Kanarischen Provinzregierung sowie der Regierung für die östlichen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura.  Die Hauptstadt Las Palmas ist wichtigstes Handels- und Kulturzentrum.

Insgesamt 21 Gemeinden sind rund um die Insel Gran Canaria verteilt, wobei vor allem der Süden als Hochburg des Tourismus gilt, während nördlichere Orte oder Bergdörfer eher vom Ausflugstourismus profitieren. Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín sind die wichtigsten Urlaubsregionen. Obwohl Gran Canaria für seine ausgeprägten Strände und eine faszinierende Dünenlandschaft bekannt ist,  lohnt es sich auf Erkundungstour zu gehen. Obwohl generell,  wie auf allen Kanareninseln, ein mildes Klima vorherrscht, präsentieren sich 14 verschiedene Mikroklimazonen, die die Insel Gran Canaria zu einem Kontinent in Miniaturformat macht.

Vor allem der Norden von Gran Canaria bekommt durch die Passatwinde in den Wintermonaten mehr Regen ab und ist daher  grüner, als der Wüstenähnliche Süden. Eine Welt der Gegensätze zwischen Wüste und Grün, zwischen Ruhe und Trubel, zwischen Beschaulichkeit und Aktivurlaub, zwischen sandigen Stränden und grünen Barrancos (Trockenschluchten) erschließt sich dem Betrachter. Allerdings kann man den Unterschied der verschiedenen Klimazonen nicht so deutlich spüren wie auf der Nachbarinsel Teneriffa

Das Angebot Gran Canaria reicht von Luxus pur mit Wellness- und Golfmöglichkeiten bis hin zu einfachen Unterkünften oder urigen Landhotels. Wandern, Klettern, Mountainbiking sowie alle Arten von Wassersport sind im Angebot. Besonders interessante Attraktionen sind die Höhlen von Gáldar oder Artenara . In Cenebio de Valerón wurden von der Urbevölkerung über 290 Höhlen in den Tuffstein gehauen und geben heute noch Zeugnis von einer längst vergangenen Lebensweise. Auch das Fischerdorf Puerto de Mogán auf Gran Canaria sollte man gesehen haben. Es ist malerisch und wird auch gerne als Venedig des Südens bezeichnet. Oder wie wäre es mit einem Ausflug in einen Aquapark, den Palmen- und Tiergarten Palmitos Park, den Kakteenpark Cactualdea bei San Nicolás de Tolentino  an der Westküste oder in die Indianerstadt Sioux-City?

Gran Canaria hält viele Überraschungen bereit, die es zu entdecken lohnt.


 
  

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