Dünenlandschaft Maspalomas – die Perle Gran Canarias

 
 

Maspalomas bedeutet so viel wie „mehr Tauben“ und leitete sich ursprünglich davon ab, dass zahlreiche Zugvögel aus Europa und eben auch viele Tauben an dem Salzwasser-Charco (Tümpel) am südlichsten Zipfel der Insel eine Rast einlegten, um sich für die Weiterreise nach Afrika zu stärken. Im Laufe der Jahre wurden viele von ihnen heimisch und blieben. Das haben die gefiederten Freunde übrigens mit vielen menschlichen Überwinterern gemeinsam, die vor allem aus Deutschland oder England an die Costa Canaria kamen und sich nicht mehr von ihr trennen wollten.

Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr und dem milden subtropischen Klima zählt  Maspalomas zu den gesündesten Orten der Welt und ist das größte Urlaubszentrum der Insel mit zahlreichen Unterkünften in allen Kategorien sowie einer hervorragenden Infrastruktur. Von Appartementanlagen, von denen die ersten in den 60er Jahren entstanden sind, bis hin zu Luxushotels finden sich für jeden Geschmack die richtigen „vier Urlaubswände“.

Verwaltungstechnisch gehört Maspalomas zur größten Gemeinde der Insel San Bartolomé de Tirajana, die weit oberhalb der Küstenlinie in den Bergen liegt.

Besonders bekannt ist Maspalomas für die weitläufige, einmalige Dünenlandschaft, die sich über eine Länge von rund sechs Kilometern vom Nachbarort Playa del Inglés bis zum Leuchtturm zieht. Dieses 68 Meter hohe Wahrzeichen El Faro wurde bereits im Jahr 1889 errichtet und dient seither den Seefahrern als Orientierungspunkt.

Die Dünenlandschaft, die an eine Wüste erinnert, besteht vorwiegend aus zerriebenem Korallen- und Muschelkalk, den das Meer an die Küste geschwemmt hat. Das einzigartige Szenario bietet eine Traumkulisse und steht ebenso wie die dazugehörige Salzwasserlagune seit 1987 unter Naturschutz. Baden kann man jeweils links und rechts der Südspitze. An dem südlichsten Punkt selbst befindet sich Gran Canarias einziger FKK-Strand. Allerdings ist das Baden hier aufgrund der starken Strömungen, die von zwei Seiten auf die Spitze stoßen und dabei gefährliche Strudel entwickeln können, verboten. Diese Warnhinweise sollte man ernst nehmen und sich zum Schwimmen an einen der ausgewiesenen Strandabschnitte halten. Dort steht einem ausgelassenen Badevergnügen nichts entgegen. Egal ob am Tag bei strahlendem Sonnenschein oder in der Abenddämmerung, dieser Sandstrand ist einfach immer belebt. Sei es zum ausgedehnten Sonnenbad oder zu einem romantischen Strandspaziergang bei Sonnenuntergang.

Wenn die Füße den heißen Sand berühren und man kilometerweit die Augen zwischen tiefblauem Meer, dem Horizont und den Sandbergen schweifen lassen kann, wenn man sich vom Muster der Sandberge faszinieren lässt und die sanfte Brise die Haut streichelt, dann ist der Alltag weit weg und die Seele baumelt im Ferien-Feeling freudig vor sich hin.

Maspalomas ist seit rund 40 Jahren das Mekka der Sonnenanbeter aus Europa. Der ganze Ort ist auf Tourismus konzentriert und bietet seinen Besuchern, alles, was das Urlaubsherz begehrt. Von Shopping- und Schlemmermeilen, über hervorragende Golfplätze, bis hin zu touristischen Attraktionen, wie zum Beispiel dem Wild-West-Park Sioux City, dem zoologischen und botanischen Garten Palmitos Park oder dem Holidaypark mit Riesenrad und lustigen Fahrgeschäften.

Rummel in jeder Form ist in Maspalomas Programm – wer hier Langeweile verspürt, macht etwas falsch. Gastronomisch ist das Restaurant „El Velero San Antonio“, direkt am Strand ein Insidertipp. Besonders Fisch- und einheimische Gerichte werden hier in gemütlicher Atmosphäre, mit Blick auf den Strand, bei freundlichem Service serviert.


 

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